17. Mai 2012

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Pressemitteilung

Erklärung des Präsidenten des Sparkassen- und Giroverbandes, Jörg-Dietrich Kamischke, zu den laufenden Gesprächen über Kapitalmaßnahmen der Eigentümer bei der HSH Nordbank AG

08. Mai 2008

„Erlauben Sie, dass wir nun zu einem Thema kommen, über das Sie in den zurückliegenden Tagen und Wochen schon mannigfach gehört und teilweise selber in Ihren Medien berichtet haben.

Ich meine damit die laufenden Gespräche über Kapitalmaßnahmen der Eigentümer der HSH Nordbank AG zur Kompensation des verschobenen Börsenganges der Bank.

Die HSH Nordbank AG ist der norddeutsche Marktführer im Großkundengeschäft, größter Schiffsfinanzierer und weltweit in wachstumsstarken Sektoren hervorragend positioniert.

Insgesamt verzeichnete die Bank trotz des turbulenten Jahresverlaufs zweistellige Ertragszuwächse in ihren Kerngeschäftsfeldern Shipping, Transportation und Corporates.

In den Gesprächen im Kreis der Eigentümer setzt der Sparkassen- und Giroverband – wie stets - auf Gemeinsamkeit. Das Interesse aller Eigentümer muss gleichermaßen darauf ausgerichtet sein, die ausgezeichnete Wettbewerbsposition der Bank weiter zu stärken. Aus diesem Grund unterstützt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein die beabsichtigten Kapitalmaßnahmen und den geplanten Börsengang der Bank nachdrücklich.   Die Gespräche über die konkrete Umsetzung der Kapitalmaßnahmen sollen in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Dabei wird sich auch klären, in welchem Umfang die Sparkassen an den einzelnen Schritten der Kapitalmaßnahmen mitwirken. Sicher ist schon die Teilnahme an der Wandlung von stillen Einlagen der schleswig-holsteinischen Sparkassen in Höhe von rund 78 Mio. Euro in Stammaktien.

Die Sparkassen stehen auch weiter zu der  Haltevereinbarung der öffentlichen Eigentümer und haben auf dieser Grundlage stets abgestimmt gehandelt. Der Verband geht davon aus, dass auch bei den Entscheidungen über die jetzt anstehenden Kapitalmaßnahmen die Interessen aller Vertragspartner  berücksichtigt werden.

Dabei muss man sehen, dass die Sparkassen-Beteiligung an der HSH Nordbank in Höhe von 18 % ein Finanzinvestment und keine strategische Beteiligung repräsentiert. Deshalb wäre auch ein späterer Abverkauf von Anteilen des Verbandes vorstellbar.   

Angesichts der aktuellen Diskussion über die künftige Struktur und Anzahl der Landesbanken in Deutschland setzen wir darauf, dass die HSH-Nordbank ihr erfolgreiches Geschäftsmodell auf der Grundlage einer verstärkten Eigenkapitalbasis kraftvoll fortsetzt und ausweitet, um später auch für den Börsengang eine attraktive Adresse zu sein“.             

Kontakt:

Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein
Pressesprecher
Faluner Weg 6
24109 Kiel

Tel. 0431/ 53 35 - 506
Fax. 0431/ 53 35 - 589
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