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Pressemitteilung

Kernergebnisse der Studie

03. Juli 2008

Schleswig-Holsteiner: Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei der Altersvorsorge auseinander

Die wichtigsten Ergebnisse und Schlussfolgerungen der Studie im Überblick (im Vergleich zu den Zahlen des bundesweiten Vermögensbarometers des Deutschen Sparkassen und Giroverbandes 2007):

 

Die Schleswig-Holsteiner …

... blicken optimistisch in die Zukunft.

48 Prozent der Schleswig-Holsteiner halten ihre finanzielle Lage für „sehr gut“ bzw. „gut“ (bundesweit: 47 Prozent). 27 Prozent gehen sogar davon aus, dass ihre finanzielle Situation in den nächsten zwei Jahren besser wird (bundesweit lediglich 22 Prozent).


... sind fleißige Sparer.

69 Prozent der Schleswig-Holsteiner sparen jeden Monat für die Altersvorsorge (bundesweit: 60 Prozent). Bei 20 Prozent sind es sogar mehr als 250 Euro pro Monat (bundesweit: 7 Prozent). 26 Prozent planen weitere Maßnahmen für die Altersvorsorge (bundesweit: nur 14 Prozent).

... halten viel von Vorsorge.

Die eigenverantwortliche Absicherung ihrer Zukunft halten 82 Prozent der Schleswig-Holsteiner für „sehr wichtig“ oder „wichtig“ (bundesweit nur 62 Prozent).


... sind dennoch skeptisch, was den Lebensstandard im Alter betrifft.

Nur 59 Prozent der Schleswig-Holsteiner gehen davon aus, ihre gewünschte zukünftige Absicherung „auf jeden Fall“ oder „wahrscheinlich“ zu erreichen (bundesweit: 73 Prozent).

... wünschen sich einen frühen Rentenbeginn.

57 Prozent der Schleswig-Holsteiner gehen davon aus, frühzeitig - vor dem 67. Lebensjahr - in Rente zu gehen. 

... verfügen über wenig Wissen in Sachen Altersvorsorge.

Nahezu die Hälfte der Schleswig-Holsteiner (44 Prozent) weiß noch nicht genau, wie sie sich finanziell absichern soll, um den derzeitigen Lebensstandard im Rentenalter zu halten.

... legen überdurchschnittlich Wert auf eine hohe Rendite bei ihren Geldanlagen.

83 Prozent legen bei ihrer Geldanlage besonderen Wert auf eine hohe Rendite (bundesweit sind es nur 77 Prozent).

... vergeben aber meist die Chance auf hohe Rendite.  

Sicherheitsorientierte und kurzfristige Sparformen mit entsprechend geringer Rendite dominieren bei den Schleswig-Holsteinern. Anlagen mit hoher Renditechance wie Investmentfonds nutzen nur 34 Prozent (bundesweit: 31 Prozent). Nur 23 Prozent investieren bereits in Aktien, um die finanzielle Situation im Alter zu sichern oder zu verbessern (bundesweit: 25 Prozent).

... verzichten auf staatliche Zuschüsse.

Eine geförderte Riester-Rente nutzen für die Altersvorsorge 27 Prozent (bundesweit: 29 Prozent). Nur 17 Prozent planen den Abschluss einer solchen Police – das sind erheblich weniger als im bundesweiten Vergleich (27 Prozent).  

... haben wenig Wissen über die Einführung der Abgeltungsteuer.

57 Prozent der Schleswig-Holsteiner haben von der ab Januar 2009 geltenden Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge noch nichts gehört. Und nur 26 Prozent hiervon sind über deren Folgen informiert oder haben sich mit den Auswirkungen auf ihre persönlichen Vermögensanlagen beschäftigt (20 Prozent).

... wären gerne besser über die Auswirkungen der Abgeltungsteuer informiert.

Über 60 Prozent der Schleswig-Holsteiner wünschen eine Beratung in Sachen Abgeltungsteuer und Finanzplanung.

Downloads

Kernergebnisse der Studie (PDF | 59 KB)

Informations-Grafiken:
Abgeltungsteuer2 (PDF | 139 KB)
Abgeltungsteuer1 (PDF | 436 KB)
Riester2 (PDF | 135 KB)
Riester1 (PDF | 444 KB)
Vermögensaufbau (PDF | 123 KB)
Vermögensplanung (PDF | 144 KB)
Rentenalter (PDF | 49 KB)
Altersvorsorge1 (PDF | 439 KB)
Altersvorsorge2 (PDF | 123 KB)
Altersvorsorge3 (PDF | 449 KB)
Nettoeinkommen (PDF | 143 KB)
Altersvorsorge4 (PDF | 128 KB)
Kreistabellen (PDF | 276 KB)

Kontakt:

Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein
Pressesprecher
Faluner Weg 6
24109 Kiel

Tel. 0431/ 53 35 - 506
Fax. 0431/ 53 35 - 589
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