Die Museums Card

Start in die siebte Saison - jetzt auch mit einer App


Zum siebenten Mal wurde 2012 mit Unterstützung der schleswig-holsteinischen Sparkassen die Museums Card angeboten. Mit der Karte hatten Kinder und Jugendliche bis 18 Lebensjahren zwischen dem 15. Juni und dem 4. November freien Eintritt in über 50 Museen und Sammlungen im ganzen Land. Diejenigen, die mehr als drei Museen besuchen, erhielten beim letzten Museumsbesuch ein kleines Überraschungspräsent vom jeweiligen Museum.


An der Auftaktveranstaltung für die neue Karten-Saison im Schloss vor Husum nahmen 22 Schülerinnen und Schüler der achten Klasse einer Gemeinschaftsschule der Stadt teil und nutzten die Gelegenheit, in der Sammlung des Schlosses zu stöbern. Zum Abschluss ihres Besuchs erhielten sie - stellvertretend für alle Kinder und Jugendlichen - als erste die Museums Card mit einem ersten Stempel versehen. 


Susanne Bieler-Seelhoff, Leiterin der Kulturabteilung im Kieler Kultusministerium, würdigte die Bedeutung der Museums Card bei der Förderung der Kinder- und Jugendkultur und lobte die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: „Die Aktion ist dank der Kooperation der Museen, der Jugend- und Tourismusverbände sowie der schleswig-holsteinischen Sparkassen ein großer Erfolg geworden und kann auch im siebten Jahr mit attraktiven Neuerungen aufwarten.“


So bietet der Landesjungendring ein Ausbildungsmodul für Betreuer von Jugendgruppen an und gibt ihnen mit der Broschüre „Kindern und Jugendlichen Museumswelten öffnen“, eine Anleitung für einen erfolgreichen Museumsbesuch an die Hand.  Erstmals gab es  2012 außerdem eine App mit der die Jugendlichen auf Entdeckungsreise im Museum gehen und über QR-Codes Punkte sammeln können. Mit Hilfe der gesammelten Punkte können sie sich vom „Beginner“, über den „Entdecker“ bis hin zum  „Eroberer“ hocharbeiten.


Die Museums Card wird zu gleichen Teilen vom Land Schleswig-Holstein und den schleswig-holsteinischen Sparkassen getragen, die jeweils 20.000 Euro zur Verfügung stellen. Nachdem die Sparkassen 2011 darüber hinaus bereits den Internetauftritt ermöglicht haben, die bislang einzige Website, die Museumsangebote speziell für junge Leute aufbreitet, finanzierten sie2012 zusätzlich die Programmierung der „App“. Gyde Opitz, Leiterin „Gesellschaftliches Engagement“ beim Sparkassen- und Giroverband, begründet das langjährige Engagement: „Die Sparkassen haben die MuseumsCard mit entwickelt und sind seither ein verlässlicher Partner. Die konsequente Förderung von Kindern und Jugendlichen ist eine gesellschaftliche Aufgabe, der eine besondere Aufmerksamkeit gebührt und in vielen Bereichen von den Sparkassen unterstützt wird. Die MuseumsCard leistet einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen und das auf eine jugendgerechte, moderne und anschauliche Weise, die allen Beteiligten Spaß und Lust auf mehr macht.“