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Schleswig-Holsteinischer Bürger- und Demokratiepreis 2020: Grenzen überwinden - Hände reichen

Der 17. Schleswig-Holsteinische Bürger- und Demokratiepreis steht 2020 unter dem Motto „Grenzen überwinden – Hände reichen“. Die Schirmherren Klaus Schlie, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages, und Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein, gaben am 30. April das Motto bekannt und starteten damit die Bewerbungsphase für den Bürgerpreis. Wieder mit an Bord ist der NDR mit der NDR1 Welle Nord und dem Schleswig-Holstein Magazin als verlässlicher und engagierter Medienpartner.
 

Solidarität, Hilfsbereitschaft und Gemeinsinn sind wichtige Tugenden – nicht nur in Krisenzeiten.

Menschen, die Grenzen überwinden – seien es soziale, kulturelle, geografische, politische oder auch persönliche – und einander die Hände reichen, stärken die Gemeinschaft, sorgen für ein friedliches wie buntes Miteinander und fördern die Demokratie. An andere zu denken und füreinander einzustehen, dafür stehen viele Menschen in Schleswig-Holstein jeden Tag bereit und engagieren sich ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Vereinen, Verbänden und Initiativen.

„Grenzen überwinden – Hände reichen“ ist das Motto des Schleswig-Holsteinischen Bürger- und Demokratiepreises 2020 im Jubiläumsjahr der friedlichen Grenzziehung zwischen Deutschland und Dänemark vor 100 Jahren. „Wir möchten Initiativen und Projekte vorstellen und ehren, die Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringen, die Brücken bauen zwischen Kulturen, Generationen, Lebenswelten und Regionen und so die Hände reichen, um Vorurteilen den Wind aus den Segeln zu nehmen, neue Perspektiven aufzutun und Gemeinsames zu schaffen“, so Klaus Schlie zum Motto.

Der Bürgerpreis 2020 richtet sich daher an alle, die das Ziel haben, durch das Überwinden unterschiedlichster Grenzen die Gemeinschaft zu stärken und das Zusammenleben aller solidarisch zu gestalten. „Gemeint und angesprochen sind Einzelpersonen, Initiativen, Projekte und Vereine, die mit besonderem Einsatz und Engagement die verschiedenen Herausforderungen unseres Zusammenlebens annehmen und mit anderen und für andere Grenzen überwinden. Sie leben damit Solidarität und Gemeinsinn und beweisen der Gesellschaft eindrucksvoll, gemeinsam allem gewachsen zu sein,“ erläutert Reinhard Boll die Zielsetzung.


81 Bewerbungen und Vorschläge sind dieses Jahr für den Bürgerpreis eingegangen: ein tolles ergebnis!

Am 31. Juli endete die um einen Monat verlängerte Bewerbungsphase um den 17. Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreis. Für die beiden Kategorien U27 und Alltagshelden gingen 81 Bewerbungen ein.

Dass es so viele Bewerbungen und Vorschläge für den Bürgerpreis 2020 gibt, freut die Schirmherren des Bürger- und Demokratiepreises, Landtagspräsident Klaus Schlie und Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein, sehr. Durch die corona-bedingten Beschränkungen hatten viele interessierte Ehrenamtliche zunächst kaum Zeit und Gelegenheit, eine Bewerbung vorzubereiten. Die 81 Bewerbungen und Vorschlägen sind daher keine Selbstverständlichkeit und zeigen, dass es richtig war, die Bewerbungsfrist um einen Monat zu verlängern.
 

Jetzt werden die Bewerbungen an die Fachjury übergeben

Die aus dem ganzen Land eingegangenen Bewerbungen und Vorschläge werden in den kommenden Wochen einer Fachjury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Landes- und Ehren-amtsverbände, zur Bewertung vorgelegt. Die Fachjury wählt aus allen Bewerbungen die Nominierten aus, die dann einer Vergabejury, die sich u.a. aus den Schirmherren des Bürger- und Demokratiepreises, den sozialpolitischen Sprecherinnen und Sprechern des Landtages und den Partnern des Bürger- und Demokratiepreises zusammensetzt, präsentiert werden. Die Vergabejury wählt dann die Preisträgerinnen und Preisträger.

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Reinhard Boll und Klaus Schlie im Gespräch über den Bürger- und Demokratiepreis.

Foto: Christina Kloodt

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