Gemeinsam für Bürger-Engagement in Schleswig-Holstein

Schleswig-Holsteinischer Bürger- und Demokratiepreis 2020: Grenzen überwinden - Hände reichen

Schleswig-Holsteins größter Ehrenamtspreis hebt in 2020 Solidarität, Hilfsbereitschaft und Gemeinsinn hervor und der Demokratiepreis geht in die dritte Runde.

Der 17. Schleswig-Holsteinische Bürger- und Demokratiepreis steht 2020 unter dem Motto „Grenzen überwinden – Hände reichen“. Die Schirmherren Klaus Schlie, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages, und Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein, gaben das Motto heute in Kiel bekannt und starteten damit die Bewerbungsphase für den Bürgerpreis. Wieder mit an Bord ist der NDR mit der NDR1 Welle Nord und dem Schleswig-Holstein Magazin als verlässlicher und engagierter Medienpartner.
 

Solidarität, Hilfsbereitschaft und Gemeinsinn sind wichtige Tugenden – nicht nur in Krisenzeiten.

Menschen, die Grenzen überwinden – seien es soziale, kulturelle, geografische, politische oder auch persönliche – und einander die Hände reichen, stärken die Gemeinschaft, sorgen für ein friedliches wie buntes Miteinander und fördern die Demokratie. An andere zu denken und füreinander einzustehen, dafür stehen viele Menschen in Schleswig-Holstein jeden Tag bereit und engagieren sich ehrenamtlich in den unterschiedlichsten Vereinen, Verbänden und Initiativen.

„Grenzen überwinden – Hände reichen“ ist das Motto des Schleswig-Holsteinischen Bürger- und Demokratiepreises 2020 im Jubiläumsjahr der friedlichen Grenzziehung zwischen Deutschland und Dänemark vor 100 Jahren. „Wir möchten Initiativen und Projekte vorstellen und ehren, die Menschen über Grenzen hinweg zusammenbringen, die Brücken bauen zwischen Kulturen, Generationen, Lebenswelten und Regionen und so die Hände reichen, um Vorurteilen den Wind aus den Segeln zu nehmen, neue Perspektiven aufzutun und Gemeinsames zu schaffen“, so Klaus Schlie zum Motto.

Der Bürgerpreis 2020 richtet sich daher an alle, die das Ziel haben, durch das Überwinden unterschiedlichster Grenzen die Gemeinschaft zu stärken und das Zusammenleben aller solidarisch zu gestalten. „Gemeint und angesprochen sind Einzelpersonen, Initiativen, Projekte und Vereine, die mit besonderem Einsatz und Engagement die verschiedenen Herausforderungen unseres Zusammenlebens annehmen und mit anderen und für andere Grenzen überwinden. Sie leben damit Solidarität und Gemeinsinn und beweisen der Gesellschaft eindrucksvoll, gemeinsam allem gewachsen zu sein,“ erläutert Reinhard Boll die Zielsetzung.


Mit dem Bürgerpreis für vorbildlichen Einsatz und den damit verbundenen Sach- und Geldpreisen unterstützen der Landtag und die Sparkassen Schleswig-Holsteins das ehrenamtliche Engagement.

„Das diesjährige Motto „Grenzen überwinden – Hände reichen“ soll auch all diejenigen ansprechen, die zeigen, wie wichtig das Ehrenamt zu allen Zeiten ist – besonders dann, wenn Einzelne oder wie aktuell die Gesellschaft in eine Krise geraten“, so Reinhard Boll.

Im landesweiten Wettbewerb können sich die Nominierten und Preisträger*innen über Geldpreise und ein Filmportrait ihres Projekts freuen. Insgesamt werden Sach- und Geldpreise in einem Gesamtwert von 32.500 Euro vergeben. Im September werden die Nominierten und Preisträger/innen ausgewählt. Die Preisverleihung ist für den 11. November 2020 in Kiel geplant.  

Für den Bürgerpreis gelten auch 2020 die aus dem letzten Jahr bekannten Regularien. Die Bewerbungsunterlagen und Informationen zum 17.  Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreis sind hier verfügbar. Seit dem 1. Mai können sich ehrenamtlich Engagierte auf die Auszeichnungen in „U27“ und „Alltagshelden“ unter dem Motto „Grenzen überwinden – Hände reichen“ bewerben oder von anderen dafür vorschlagen werden. Die Bewerbungsphase, die eigentlich am 30. Juni endete, ist bis zum 31. Juli 2020 verlängert worden.

Mit dem Demokratiepreis wird eine Person, ein Verband oder eine Institution gewürdigt, die sich in außergewöhnlicher Weise um die freiheitlich-demokratische Ordnung oder das demokratische Gemeinwohl verdient gemacht hat. Die Suche und Auswahl des Preisträgers bzw. der Preisträgerin erfolgt durch eine Jury. „Demokratie ist etwas Lebendiges, sie ist nie abgeschlossen und darf niemals als Selbstverständlichkeit angesehen werden. Demokratie muss gelebt und mit Leben gefüllt werden. Wer sich für die Demokratie einsetzt, setzt sich für unser Land ein – und für die Gesellschaft als Ganzes. Ein solches Engagement ist preiswürdig“, betonte Landtagspräsident Klaus Schlie.

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Reinhard Boll und Klaus Schlie im Gespräch über den Bürger- und Demokratiepreis.

Foto: Christina Kloodt

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