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Verpflichtende Kartenzahlungssysteme an E-Ladesäulen

Sparkasse-Finanzgruppe spricht sich nachdrücklich für verpflichtende Kartenzahlungssysteme ab 2023 an E-Ladesäulen aus

Kiel, 30. August 2021

Die Sparkasse-Finanzgruppe spricht sich nachdrücklich dafür aus, dass Kartenzahlungssysteme ab 2023 an E-Ladesäulen verpflichtend werden.

Zur aktuellen Diskussion der Ladesäulenverordnung (LSV) über den verpflichtenden Einbau von Kartenlesegeräten in E-Ladesäulen stellt Oliver Stolz, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein, fest:

„Das Tanken von Strom an den E-Ladesäulen muss in der gleichen, bewährten Weise bezahlt werden können, wie es an konventionellen Tankstellen seit langem Standard ist. Dies sehen wir als verbindliche Voraussetzung an, um eine breite Akzeptanz in der E-Mobilität zu erreichen. Web-basierte Zahlungssysteme allein, die auf Apps in Verbindung mit QR- oder Balkenstrich-Codes setzen, schaffen hingegen unnötige Hürden und reichen daher als Mindestanforderung für die Bezahlung nicht aus. Diese Systeme können allenfalls als zusätzlicher Service dienen.

Die verpflichtende Ausstattung von E-Ladesäulen mit Kartenzahlungsgeräten kostet dabei wenig im Verhältnis zum umständlichen Registrieren bei Bezahlsystemen verschiedenster Anbieter. Kartenzahlungsgeräte für E-Ladesäulen sind bereits zu Preisen ab 200 Euro realisierbar.

Wir wissen, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher an E-Ladesäulen mit der Karte zahlen wollen, denn die Kartenzahlung ist transparent, bequem und sicher. Die Kreditwirtschaft, Ladesäulenhersteller, Handel, Mobilität – alle unterstützen den vorliegenden Entwurf der Ladesäulenverordnung. Es ist wichtig, dass der Bundesrat die LSVO in der vom Bundeskabinett und Bundestag verabschiedeten Fassung mit der verbindlichen Kartenakzeptanz an allen E-Ladesäulen annimmt.“

Medieninformation: Verpflichtende Kartenzahlungssysteme an E-Ladesäulen

Gemeinsame Stellungnahme: Ausbau der E-Mobilität braucht Kartenakzeptanz

Spendenaktion- und aufruf der Sparkassen-Finanzgruppe

Die Flutkatastrophe in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen führt zu verheerenden Schäden und übersteigt alles bisher Gesehene bei Weitem. Immer noch steigt die Zahl der Toten und Verletzten, weiterhin werden zahlreiche Menschen vermisst und das Ausmaß der Zerstörungen ist noch lange nicht abzusehen. Auch Bayern und Sachsen sind von Überschwemmungen betroffen.

„Die Flutkatastrophe hat die betroffenen Regionen in eine dramatische Lage gebracht. Ganze Familien stehen vor dem Nichts. Unsere Gedanken sind bei all denen, die ihre Angehörigen und ihr Zuhause in den verheerenden Fluten verloren haben. Jetzt kommt es darauf an, schnell und unbürokratisch zu helfen. Die Sparkassen Schleswig-Holsteins und wir als Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein rufen zu Spenden für die Menschen in den betroffenen Regionen auf: Helfen Sie den Menschen vor Ort mit einer Spende“, so Oliver Stolz, Präsident des Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein.

Um den Menschen vor Ort diese Hilfen zukommen zu lassen, hat die Sparkassen-Finanzgruppe eine bundesweite Spendenaktion über die Spendenplattform wirwunder.de gestartet. Die dort eingehenden Mittel werden Betroffenen vor Ort ohne Abzüge ausgezahlt.

Die Spendenaktion ist erreichbar unter www.wirwunder.de/fluthilfe 

Auch die schleswig-holsteinischen Sparkassen selbst spenden für die Menschen in den betroffenen Regionen. Der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein leitet die Spenden der Sparkassen dann an die Regionalverbände in den betroffenen Regionen weiter, sodass die Hilfen genau dort eingesetzt werden können, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Medieninformation: Fluthilfe-Spendenaktion der Sparkassen-Finanzgruppe

Endspurt: Noch bis zum 30. Juni können sich Vereine, Projekte, Initiativen und Einzelpersonen für den Bürgerpreis bewerben!

Motto: "Rückenwind fürs Leben - Kinder und Jugendliche stark machen"

Schleswig-Holsteinischer Bürger- und Demokratiepreis 2021: Rückenwind fürs Leben – Kinder und Jugendliche stark machen

Endspurt: Noch bis zum 30. Juni können sich Vereine, Projekte, Initiativen und Einzelpersonen für den Bürgerpreis bewerben!

"Für den Bürgerpreis 2021 haben sich schon einige tolle Projekte und Einzelpersonen beworben. Die eingereichten Bewerbungen zeigen bereits jetzt, wie engagiert und vielfältig die ehrenamtliche Arbeit für Kinder und Jugendliche in Schleswig-Holstein ist. Wir freuen uns aber noch auf viele weitere Ehrenamtliche, die sich selbst bewerben oder eine Initiative, ein Projekt, einen Verein oder eine Einzelperson vorschlagen“, so Oliver Stolz, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein. „Mit dem Bürgerpreis möchten wir auch Danke sagen für den großartigen Einsatz der Ehrenamtlichen – nicht nur in Krisenzeiten. Das fördern wir mit Sach- und Geldpreisen“, so Stolz weiter.

„Ehrenamtliches Engagement für Kinder und Jugendliche ist absolut preiswürdig. Genau aus diesem Grund möchten der Landtag und der Sparkassen- und Giroverband die Menschen auszeichnen, die sich für die Jüngsten unserer Gesellschaft stark machen und sie in den Mittelpunkt stellen. Aber das verdient nicht nur einen Preis, sondern ganz besonders auch Aufmerksamkeit. Deswegen hoffe ich, dass neben den großartigen Bewerbungen, die uns bisher erreicht haben, noch zahlreiche weitere eingehen – um den Einsatz der Ehrenamtlichen, Initiativen, Projekte und Vereine in den Fokus zu rücken“, betont Landtagspräsident Klaus Schlie.

Der 18. Schleswig-Holsteinische Bürger- und Demokratiepreis steht unter dem Motto „Rückenwind fürs Leben – Kinder und Jugendliche stark machen“. Die Schirmherren Klaus Schlie und Oliver Stolz freuen sich über möglichst viele Bewerbungen: „Wir sind überzeugt, dass der Einsatz und die Hilfsbereitschaft für Kinder und Jugendliche sehr groß sind. Dieses wertvolle Engagement möchten wir auszeichnen, denn die Förderung von Kindern und Jugendlichen legt wesentliche Grundsteine für ihre Zukunft.“

Das diesjährige Motto des Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreises „Rückenwind fürs Leben – Kinder und Jugendliche stark machen“ richtet sich an ehrenamtliche Einzelpersonen, Initiativen und Projekte, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen, diese stark machen und sie auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden auf vielfältige Art und Weise unterstützen und begleiten. Damit richtet sich der Bürgerpreis an das gesamte Spektrum ehrenamtlichen Engagements für Kinder und Jugendliche: Die Stärkung von Kindern und Jugendlichen durch musikalische, künstlerische und sportliche Angebote stehen ebenso im Fokus des Mottos wie aus den Bereichen Umwelt, Soziales, Wirtschaft und Politik. Jede Einzelperson, jedes Projekt und jede Initiative, die Kinder und Jugendliche unterstützt und in ihrer Entwicklung fördert, ist herzlich aufgerufen, sich zu bewerben. Das unterstützt auch in diesem Jahr wieder der NDR mit NDR1 Welle Nord und dem Schleswig-Holstein Magazin als verlässlicher und engagierter Medienpartner.

Im landesweiten Wettbewerb können sich die Nominierten sowie die Preisträgerinnen und Preisträger über Geldpreise und ein Filmportrait ihres Projekts freuen. Insgesamt werden Sach- und Geldpreise in einem Gesamtwert von 32.500 Euro vergeben. Die Jury trifft ihre Vorauswahl im August. Die Preisverleihung ist für den 11. November geplant.

Die Bewerbungsunterlagen und alle Informationen rund um den 18. Schleswig-Holsteinischen Bürger- und Demokratiepreis sind unter www.buergerpreis-schleswig-holstein.de verfügbar.

Noch bis zum 30. Juni können sich ehrenamtlich Engagierte auf die Preise der „Alltagshelden“ und für „U27“ unter dem Motto „Rückenwind fürs Leben – Kinder und Jugendliche stark machen“ bewerben oder andere dafür vorschlagen.

Medieninformation: Endspurt beim Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreis 2021

Kartenzahlung an E-Ladesäulen – verbraucherfreundlich, transparent und sicher gestalten

Sparkassenverband begrüßt und unterstützt Ladesäulenverordnung in ihrer vorliegenden Form.

Kiel, 4. Juni 2021

Kartenzahlung an E-Ladesäulen – verbraucherfreundlich, transparent und sicher gestalten

Das Bundeskabinett hat am 12. Mai 2021 die zweite Verordnung zur Änderung der Ladesäulen-verordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie beschlossen. Der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein begrüßt und unterstützt diese Verordnung in der vorliegenden Form. „Mit dieser Ladesäulenverordnung wird ein großes Hemmnis bei der Verbreitung der E-Mobilität gelöst, zu der als ein zentraler Baustein das schnelle und unkomplizierte Bezahlen des getankten Stroms mit giro- und Kreditkarten an den Ladesäulen gehört“, stellt Präsident Oliver Stolz fest.

„Für eine steigende Nutzung und wachsende Akzeptanz ist ein verbraucherfreundliches, transparentes und sicheres Bezahlverfahren an den Ladesäulen wesentlich. Der Einsatz der gängigen Kartenzahlsysteme für giro- und Kreditkarten an E-Ladesäulen bietet hierfür eine sehr gute Lösung. Das Tanken von Strom sollte in der gleichen, bewährten Weise bezahlt werden können, wie es an konventionellen Tankstellen seit langem Standard ist“, so Oliver Stolz, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein.

Die Sparkasse-Finanzgruppe spricht sich nachdrücklich dafür aus, dass Kartenzahlsysteme ab 2023 an E-Ladesäulen verpflichtend werden.

Die Vorzüge des Bezahlens per Karte – mit PIN-Eingabe oder auch kontaktlos – liegen klar auf der Hand: Die Systeme sind sehr weit verbreitet und umfänglich akzeptiert, nahezu alle Verbraucherinnen und Verbraucher verfügen über eine giro-Karte. Web-basierte Zahlungssysteme, die auf Apps in Verbindung mit QR- oder Balkenstrich-Codes setzen, schaffen hingegen unnötige Hürden in der Akzeptanz der E-Mobilität: Intransparenz bei Preisen sowie umständliches Registrieren bei Bezahlsystemen verschiedenster Anbieter gehören zu den großen Ärgernissen der Nutzerinnen und Nutzer.

Das Bezahlen per Karte sorgt hingegen automatisch für Transparenz: Beim Einsatz von Kartenzahlungen wird während des Bezahlens auf dem Display eines Kartenterminals und anschließend auf dem Girokonto übersichtlich und klar der Preis des Ladevorgangs dargestellt – in der bekannten und für Kartenzahlungen üblichen Form. Niedrigschwelliger geht es nicht.

„Auch für den europäischen und damit grenzüberschreitenden Verkehr ist aus unserer Sicht ein breit akzeptiertes Bezahlsystem an E-Ladesäulen von hoher Bedeutung. Das gilt gerade in Schleswig-Holstein für den Güter- und Personenverkehr und für den Tourismus“, erläutert Stolz weiter. Dazu passt, dass derzeit intensiv das Ziel verfolgt wird, das girocard-System absehbar in ein paneuropäisches Bezahlsystem (sog. European Payment Initiative) zu integrieren.

Die Erreichung der Pariser Klimaziele hat für uns alle eine sehr hohe Priorität. Daher haben sehr viele Sparkassen bereits eine Selbstverpflichtungserklärung zum Klimaschutz unterzeichnet. Eine verantwortungsvolle Mobilitätswende gehört für uns ebenfalls dazu. Wir möchten unseren Beitrag leisten und werben für eine verpflichtende Ausstattung der E-Ladensäulen mit etablierten Kartenzahlsystemen, damit für die Nutzung keine Hürden bestehen. Die Nutzerinnen und Nutzer sollen sich darauf verlassen können, dass sie an jeder E-Ladesäule tanken und auch verlässlich bezahlen können.

Medieninformation: Kartenzahlung an E-Ladesäulen – verbraucherfreundlich, transparent und sicher gestalten

Sparkassen sind stabile Anker in Schleswig-Holstein

Jahrespressekonferenz des SGVSH zur Bilanz der Sparkassen 2020

Kiel, 5. Mai 2021

Sparkassen sind stabile Anker in Schleswig-Holstein

  • Geschäftsjahr 2020 geprägt von der Corona-Pandemie
  • Kreditgeschäft und Digitale Services der Sparkassen auf Erfolgskurs
  • Zinspolitik und Einlagenwachstum für Ertragslage zunehmende Belastungen

„2020 war ein in jeder Hinsicht außergewöhnliches, für viele Menschen extrem herausforderndes Jahr. Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie prägen daher auch die Arbeit und die Ergebnisse der schleswig-holsteinischen Sparkassen“, resümiert Oliver Stolz, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein.

Insbesondere drei Themen haben das vergangene Jahr für die Sparkassen zu einem außergewöhnlichen gemacht.

  1. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie prägen das Geschäftsjahr der Sparkassen.
  2. Das starke Einlagenwachstum belastet vor dem Hintergrund der Zinspolitik und der Zinsentwicklungen am Markt die Ertragslage.
  3. Mit den Fortschritten in der Akzeptanz digitaler Services und gestiegenem Vertrauen sind die Sparkassen auf dem richtigen Weg.

Die Sparkassen haben von Beginn an Verantwortung übernommen und sich intensiv für die Unterstützung und Absicherung von Wirtschaft und Gesellschaft in der Corona-Pandemie eingesetzt. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Ausnahmesituation wird noch längere Zeit Auswirkungen auf die Entwicklungen der Finanzbranche und der Sparkassen haben.

Gleich zu Beginn der Corona-Pandemie haben die Sparkassen mit der Prüfung der KfW-Hilfskredite eine wichtige Unterstützungsleistung für die Wirtschaft übernommen. Zusammen mit den staatlichen und privaten Moratorien zur Tilgungsaussetzung von laufenden Krediten und mit vielen tausend Beratungsgesprächen haben die Sparkassen entscheidend dazu beigetragen, die Liquidität ihrer Kundinnen und Kunden bestmöglich zu sichern. Dieses wirtschaftliche Engagement ist Teil der gesellschaftspolitischen Verantwortung für die Menschen und die Unternehmen in der Region. Das hilft nicht zuletzt, Arbeitsplätze und Kaufkraft zu sichern.
„Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie können nur beherrscht werden, wenn ein rascher und nachhaltiger Weg zurück zu wirtschaftlicher Normalität erreicht werden kann. Dafür ist ein wirkungsvolles Zusammenspiel aus Tests, Erfolgen durch Impfungen und die schnelle Auszahlung von Überbrückungshilfen erforderlich. Insbesondere die Zukunft des inhabergeführten Einzelhandels und der Tourismusbranche wird davon abhängen“, stellt Oliver Stolz fest.

Die Schließungen und Beschränkungen im Einzelhandel und in der Tourismusbranche bewirkten einen starken Konsumrückgang, in deren Folge die Menschen weniger ausgegeben und deutlich mehr gespart haben. Zudem fühlten sich viele Menschen durch die Pandemie-Situation auch ökonomisch verunsichert. Unter anderem dies führte 2020 zu einem steigenden Einlagenwachstum bei den Sparkassen: „Das verstehen die Sparkassen als eindeutigen Vertrauensbeweis in ihre Verlässlichkeit und Stabilität – gerade auch in Krisenzeiten. Gleichzeitig bedeuten die steigenden Summen der Einlagen eine zunehmende Belastung für die Ergebnisse der Sparkassen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, die Kundinnen und Kunden zu beraten, wie sie langfristig an den wirtschaftlichen Fortschritten teilhaben können. Dazu gehört insbesondere das Wertpapiersparen und weitere, nachhaltige Anlagestrategien“, erläutert Stolz die Entwicklungen.

Über Digitalisierung wird schon seit vielen Jahren diskutiert und technische Innovationen verändern unseren Alltag in fast allen Lebensbereichen. Auch für Finanzdienstleistungen bedeutet das einen immer rascheren Wandel. Die Sparkassen haben hier in den vergangenen Jahren vieles auf den Weg gebracht. Diese Entwicklungen erfuhren in 2020 einen zusätzlichen Schub, der sich auch in diesem Jahr fortsetzt. Durch die Notwendigkeit der Kontaktbeschränkungen sind digitale Begegnungen, Besprechungen und nicht zuletzt Bezahlverfahren auf ein neues Niveau gehoben worden. Die Sparkassen haben u.a. mit der mehrfach ausgezeichneten Sparkassen-App, der Internet-Filiale, dem bargeldlosen Bezahlen und der Einführung von ApplePay sehr wichtige Schritte unternommen. Die deutlich gestiegenen Nutzungszahlen zeigen, dass diese Angebote sehr gut angenommen werden und den Menschen und Unternehmen ihren Alltag deutlich erleichtern.

Medieninformation: Sparkassen sind stabile Anker in Schleswig-Holstein (inkl. Zahlen, Daten Fakten)

Rückenwind fürs Leben - Kinder und Jugendliche stark machen

Bekanntgabe des Mottos des 18. Schleswig-Holsteinischen Bürger- und Demokratiepreises. Bewerbungsstart am 1. Mai.

Kiel, 22. April 2021

Schleswig-Holsteins größter Ehrenamtspreis richtet sich 2021 an Projekte, Initiativen, Vereine und Einzelpersonen, die sich für Kinder und Jugendliche stark machen.

Der 18. Schleswig-Holsteinische Bürger- und Demokratiepreis steht 2021 unter dem Motto „Rückenwind fürs Leben – Kinder und Jugendliche stark machen“. Die Schirmherren Klaus Schlie, Präsident des Schleswig-Holsteinischen Landtages, und Oliver Stolz, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein, gaben heute das Motto in Kiel bekannt und starteten damit die Bewerbungsphase für den Bürgerpreis. Der NDR unterstützt mit NDR 1 Welle Nord und dem Schleswig-Holstein Magazin als verlässlicher und engagierter Medienpartner den Bürger- und Demokratiepreis.

Um als selbstbewusste junge Menschen heranwachsen zu können, die später fest im Leben stehen, brauchen Kinder und Jugendliche Zuwendung, Unterstützung und Menschen, die ihnen Halt und Orientierung geben, sie in ihrem Charakter bestärken sowie ihre Fähigkeiten und Talente erkennen und fördern. Starke Kinder und Jugendliche brauchen ein starkes Umfeld, das ihnen einen festen Anker bietet und gleichzeitig Raum für die eigene Entwicklung gibt. Insbesondere in Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche vor besondere Herausforderungen gestellt werden, ist all dies umso wichtiger.

Das diesjährige Motto des Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreises „Rückenwind fürs Leben – Kinder und Jugendliche stark machen“ richtet sich an ehrenamtliche Einzelpersonen, Initiativen und Projekte, die sich für Kinder und Jugendliche einsetzen, diese stark machen und sie auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden auf vielfältige Art und Weise unterstützen und begleiten. Das können beispielsweise Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche sein oder ehrenamtliche Initiativen, die Kindern eine gesunde Ernährungsweise vermitteln oder sie bei den Hausaufgaben unterstützen. Auch die Stärkung von Kindern und Jugendlichen durch musikalische, künstlerische und sportliche Angebote stehen im Fokus des Mottos. Jede Einzelperson, jedes Projekt und jede Initiative, die Kinder und Jugendliche unterstützt und in ihrer Entwicklung fördert, ist herzlich aufgerufen, sich zu bewerben.

„Kinder und Jugendliche sind für uns immer der hoffnungsvolle Blick in die Zukunft und wir müssen sie fördern, begleiten und beschützen. Sie verdienen verlässliche Unterstützung und vertrauensvolle Fürsorge und Aufmerksamkeit. Dafür setzen sich sehr viele Ehrenamtliche in den Bereichen Kultur, Sport, Umwelt, Soziales, Bildung und Wissenschaft und nicht zuletzt in Politik und Wirtschaft ein. Dieses Engagement möchten wir in diesem Jahr mit dem Bürgerpreis 2021 auszeichnen und anerkennen,“ so Oliver Stolz.

„Kinder und Jugendliche brauchen immer ein besonderes Augenmerk – in Krisenzeiten gilt das umso mehr. Die Pandemie stellt uns alle vor enorme Herausforderungen, aber gerade den Jüngsten in unserer Gesellschaft wird extrem viel zugemutet und viele von ihnen leiden unter der belastenden Situation. Wer sich für Kinder und Jugendliche stark macht, setzt sich für die Zukunft von uns allen ein. Wer junge Menschen unterstützt, stützt die ganze Gesellschaft“, hob Klaus Schlie hervor.

Im landesweiten Wettbewerb können sich die Nominierten und Preisträger*innen über Geldpreise und ein Filmportrait ihres Projekts freuen. Insgesamt werden Sach- und Geldpreise in einem Gesamtwert von 32.500 Euro vergeben. Im September werden die Nominierten und Preisträger*innen ausgewählt. Die Preisverleihung ist für den 11. November 2021 in Kiel geplant.
Für den Bürgerpreis gelten auch 2021 die aus den letzten Jahren bekannten Regularien. Die Bewerbungsunterlagen und Informationen zum 18. Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreis sind unter www.buergerpreis-schleswig-holstein.de verfügbar. Vom 1. Mai bis zum 30. Juni können sich ehrenamtlich Engagierte auf die Auszeichnungen in „U27“ und „Alltagshelden“ unter dem Motto „Rückenwind fürs Leben – Kinder und Jugendliche stark machen“ bewerben oder von anderen dafür vorschlagen werden.

Mit dem Demokratiepreis wird eine Person, ein Verband oder eine Institution gewürdigt, die sich in außergewöhnlicher Weise um die freiheitlich-demokratische Ordnung oder das demokratische Gemeinwohl verdient gemacht hat. Die Suche und Auswahl des Preisträgers bzw. der Preisträgerin erfolgt durch eine Jury. „Die Demokratie war, ist und bleibt unser höchstes Gut. Zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung gibt es keine Alternative, und trotzdem darf sie niemals als Selbstverständlichkeit angesehen werden. Sich für die Demokratie einzusetzen, bedeutet, sich für dieses Land einzusetzen und für die Menschen, die hier leben. Der Demokratiepreis ehrt einen solchen Einsatz“, betonte Parlamentspräsident Klaus Schlie.

Medieninformation: Rückenwind fürs Leben - Kinder und Jugendliche stark machen

Sparkassen gründen die S-International Schleswig-Holstein

Kiel/Bad Oldesloe/Neumünster, 12. Januar 2021

Mit der neuen S-International Schleswig-Holstein bündeln die großen Sparkassen in Schleswig-Holstein ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot für Mittelstandskundinnen und -kunden mit Auslandsgeschäft. Angeführt wird dieses Projekt von drei Gründungssparkassen: der Sparkasse Holstein, der Förde Sparkasse und der Sparkasse Südholstein. Das neue Unternehmen wird im Herbst 2021 seine Arbeit aufnehmen.

Mit der gemeinsamen Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrags am 30. Dezember 2020 in Bad Oldesloe endete der erste Teil einer Projektphase unter Leitung von Jan Petr, Sparkasse Holstein, Frank-Arnold Tams, Förde Sparkasse und Thorge Jankowski, Sparkasse Südholstein. Die Gründungssparkassen vereinen rund 22 Milliarden Euro Bilanzsumme.
Von den Leistungen und dem Service der neuen Gesellschaft werden mehr als 50.000 Mit-telstandskundinnen und -kunden profitieren. Dazu gehören auch die Kundinnen und Kunden der Nord-Ostsee Sparkasse, der Sparkasse Westholstein und der Kreissparkasse Soltau, die bereits zu den Mandantinnen im internationalen Geschäft der Sparkasse Holstein gehören.
„Durch eine Bündelung der Kräfte wollen die Sparkassen ihre führende Rolle als Hausbanken des Mittelstands mit dem Auslandsgeschäft nachhaltig ausbauen und damit stärken. Damit unterstreichen die Sparkassen auch, für ihre Kundinnen und Kunden in allen Bereichen als verlässliche Finanzpartner gemeinsam allem gewachsen zu sein“, so Götz Bormann, Vorstandsvorsitzender der Förde Sparkasse.  
„Die neue S-International Schleswig-Holstein fokussiert sich auf die Beratung und Abwicklung der Auslandsaktivitäten, die der regionale Mittelstand benötigt. Die Sparkasse Holstein ist mit ihrer Inhouse-Lösung S-International Holstein seit 12 Jahren erfolgreich für sich und ihre Mandanten tätig. Darauf aufbauend wollen wir gemeinsam die Kompetenzen weiter ausbauen“, erläutert Thomas Piehl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein, die Motivation.
Die Anforderungen durch den Wettbewerb um internationale Aufträge, aber auch an den Service bei Finanzdienstleistungen werden immer größer. „Um auf globalisierten Märkten erfolgreich zu sein, brauchen Unternehmen starke Finanzpartner, die ihnen optimale Lösungen von A wie Auslandsgeschäfts bis Z wie Zinsmanagement aus einer Hand anbieten können. Die Sparkassen in Schleswig-Holstein unterstützen diese dynamische Entwicklung der mittelständischen Wirtschaft mit einem zeitgemäßen und leistungsstarken Angebot“, betont Andreas Fohrmann, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Südholstein.

Mit dem kunden- und marktorientierten Unternehmen bündeln die Sparkassen ihr Know-how und entwickeln ihre Angebote über Spezialisten weiter, damit die Kundinnen und Kunden der Sparkassen zukünftig noch passgenauer begleitet werden können. Die Verbindung wird über die etablierten Beraterinnen und Berater oder die spezifische Nachfrage der Kundinnen und Kunden sichergestellt.

Das Projekt zur Gründung der S-International Schleswig-Holstein wird vom Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein aktiv begleitet: „Die neue Gesellschaft stärkt die Zusammenarbeit der Sparkassen und schafft neue Perspektiven in der gemeinsamen Marktbearbeitung für international tätige Mittelstandskundinnen und -kunden. Der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein unterstützt die Gründungssparkassen und ihre Mandantinnen bei diesem wichtigen Projekt, das helfen wird, die Entwicklung des Mittelstandes zu fördern“, ist Harald Weiß, Geschäftsführer des Sparkassen- und Giroverbandes, überzeugt.

Medieninformation: Sparkassen gründen die S-International Schleswig-Holstein

Ende der Amtszeit von Reinhard Boll als Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein

Als Präsident führte Reinhard Boll zehn Jahre lang erfolgreich den Sparkassenverband, der als Dachverband und Servicepartner die Interessen der elf Sparkassen in Schleswig-Holstein vertritt und sie bei der Wahrnehmung ihrer Geschäftstätigkeit unterstützt und begleitet. Mit dem Ausscheiden aus dem Amt des geschäftsführenden Präsidenten endet nach zwei Amtsperioden auch eine erfolgreiche und lange Berufslaufbahn in der Sparkassen-Finanzgruppe.

Seine Karriere begann Reinhard Boll 1972 mit einer Ausbildung als Bankkaufmann bei der Sparkassen Elmshorn. Nach verschiedenen Führungspositionen bei der Sparkasse Hanerau-Hademarschen AG und der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg wurde Boll 1999 in den Vorstand der Sparkasse Elmshorn berufen, deren Vorstandsvorsitzender er 2000 wurde.

Zum Abschied, der aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht mit einer feierlichen Veranstaltung begangen werden konnte, bewegt Reinhard Boll die Vorfreude auf den Ruhestand und Wehmut zugleich: „Ich habe mich den Herausforderungen als Sparkassenpräsident immer sehr gern gestellt, ob in kleinen oder sehr großen Themen – immer zum Wohle der Sparkassen, das war mein Auftrag. Dabei war nicht nur die Arbeit als Sparkassenpräsident hochinteressant. Mein gesamtes Berufsleben war immer wieder überraschend und von unterschiedlichsten Themen und Entwicklungen geprägt. Oder mit einem Wort: spannend! Aber ich freue mich wirklich auf die Zeit danach, weil ich nach 48,5 Jahren auch merke, dass ich jetzt Lust auf Enkelkinder und auf vieles andere habe.“

Ein enger Wegbegleiter über viele Jahre war Götz Bormann, Landesobmann der schleswig-holsteinischen Sparkassen: „Durch seinen hohen persönlichen Einsatz ist es Reinhard Boll während seiner Amtszeit gelungen, das Sparkassenwesen in Schleswig-Holstein zu reformieren und wieder zu alter Leistungsfähigkeit zurückzuführen. Dabei konnte Reinhard Boll als Sparkassenpraktiker seine fachlichen Expertisen sowohl für die Sparkassen als auch für die kommunalen Träger gewinnbringend einsetzen. Dabei war er immer klar in der Sache, überzeugend im Auftreten, aber stets auch reflektiert. Mit diesem Erfolgsrezept hat Reinhard Boll seine Arbeit stets in den Dienst der Sparkassen und des Verbandes gestellt, wofür ihm großer Dank gebührt!“

Auch Ministerpräsident Daniel Günther findet zum Ende der Präsidentschaft von Reinhard Boll lobende Worte: „Einen besseren Präsidenten, einen kundigeren Sparkassenmann konnten sich weder die Landesregierung noch die Sparkassen in den zurückliegenden Jahren wünschen. So sehr wir bei einigen großen Herausforderungen, wie etwa dem Verkauf der HSH Nordbank, um die beste Lösung ringen mussten, so erfolgreich hat Reinhard Boll damit zur Sicherung der Sparkassen als wichtigstem Finanzpartner aller Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft unseres Landes beigetragen. Sein vehementes Eintreten für die Sparkassen war stets auch ein Stück Verantwortung für unser Land.“

Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, resümiert: „Reinhard Boll ist immer dafür eingetreten, dass eine gute Balance zwischen den den Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein bildenden kommunalen Sparkassen einerseits und den freien Sparkassen andererseits besteht. Gleichzeitig musste er in den ersten Jahren als Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein gleich an mehreren Stellen neues Vertrauen gewinnen. Den Verband hat Reinhard Boll umfassend neu aufgestellt und dabei zwei wesentliche Schwerpunkte gesetzt: Ein wirksames Präventionsmanagement und eine wirtschaftlich sinnvolle Arbeitsteilung mit anderen Verbänden haben den nördlichsten Verband zu einem wichtigen Partner in der Finanzgruppe gemacht.“

Neben den Aufgaben als geschäftsführendem Präsidenten waren für Reinhard Boll stets das gesellschaftliche Engagement der Sparkassen und ihr Einsatz für das Ehrenamt von großer Bedeutung. Die Förderung des Schleswig-Holstein Musik Festivals und des Breitensports gehören ebenso dazu wie die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen und die Ehrung und Anerkennung der Leistungen von Ehrenamtlichen als Schirmherr des Schleswig-Holsteinischen Bürger- und Demokratiepreises. Anlässlich seines Abschieds hatte Reinhard Boll Partner und Weggefährten um Spenden für die Restaurierung der Kirmes-Orgel auf dem historischen Jahrmarkt im Freilichtmuseum Molfsee an die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen gebeten. Es kamen beeindruckende 15.675,13 Euro zusammen, die vom Sparkassenverband auf 20.000 Euro aufgerundet wurden. Diesen Betrag überreichte Reinhard Boll am
26. November 2020 an Stiftungsvorstand Prof. Dr. Claus von Carnap-Bornheim. Reinhard Boll hat sich zudem fest vorgenommen, den Jahrmarkt so bald wie möglich mit seiner Enkelin zu besuchen und einige Runden auf dem dann restaurierten Karussell zu drehen.

Am 2. Januar 2021 übernimmt Oliver Stolz in der Nachfolge von Reinhard Boll das Amt des Präsidenten des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein und vertritt künftig die Interessen der schleswig-holsteinischen Sparkassen – an seiner Seite Verbandsgeschäftsführer Harald Weiß.

Medieninformation: Ende der Amtszeit von Reinhard Boll als Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein

Neuer Geschäftsführer des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein

Kiel, 7. August 2020

Harald Weiß wird neuer Geschäftsführer des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein. Der 56-jährige Sparkassendirektor, der aktuell Vorstandsmitglied der Sparkassen Mittelholstein AG ist, übernimmt damit zentrale Aufgaben des Dachverbands, Partners und Dienstleisters der schleswig-holsteinischen Sparkassen.

Nach seinem Abitur am Jakob-Grimm-Gymnasium in Rotenburg/Fulda absolvierte Weiß ab 1983 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg. Zu seinen beruflichen Stationen gehörten die Sparkasse Wartburgkreis/Wartburg-Sparkasse u. a. als Vorstandsmitglied und die Sparkasse Hennstedt-Wesselburen als Vorstandsvorsitzender. Seit der erfolgreichen Integration in die Sparkasse Mittelholstein AG, an der Weiß maßgeblich mitgewirkt hat, ist er deren Vorstandsmitglied.
„Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben im Sparkassen- und Giroverband. Die Sparkassen Schleswig-Holsteins stehen vor vielen Herausforderungen aber auch Chancen. Die Digitalisierung, der demographische Wandel und nicht zuletzt die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie sind große Aufgaben in den nächsten Jahren. Diese Themen möchte ich zusammen mit dem Sparkassen- und Giroverband aktiv für die Sparkassen und ihre Kund*innen gestalten,“ so Harald Weiß.
„Mit Harald Weiß bekommt der Sparkassen- und Giroverband einen versierten und erfahrenen Experten für die Themen und Aufgaben der Sparkassen, der zusammen mit meinem Nachfolger im Amt des Verbandspräsidenten, Oliver Stolz, die vor ihnen liegenden Herausforderungen und Chancen annehmen wird,“ ist sich Reinhard Boll sicher.
Harald Weiß tritt die Geschäftsführung am 1. November 2020 an.

Medieninformation: Neuer Geschäftsführer des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein

Bedauerlich und missverständlich

Kiel, 7. Dezember 2020

Als bedauerlich und missverständlich hat der Landrat des Kreises Pinneberg und designierte Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes, Oliver Stolz, Berichte über eine angebliche Steigerung seiner Versorgungsbezüge durch eine Verlängerung seiner Amtszeit als Landrat des Kreises Pinneberg um einen Tag bezeichnet.

Als bedauerlich und missverständlich hat der Landrat des Kreises Pinneberg und designierte Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes, Oliver Stolz, Berichte über eine angebliche Steigerung seiner Versorgungsbezüge durch eine Verlängerung seiner Amtszeit als Landrat des Kreises Pinneberg um einen Tag bezeichnet. „Ich bedauere, dass in der Öffentlichkeit dieser Eindruck entstanden ist“, erklärte Stolz in einer am Donnerstag verbreiteten Erklärung. Es sehe so aus, als käme es durch die eintägige Verlängerung der Amtszeit zu einer Steigerung seiner Versorgungsbezüge, tatsächlich werde ein Altersgeldanspruch aber durch eine entsprechende Verringerung der Versorgungsbezüge als Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes vollumfänglich ausgeglichen. „Eine persönliche Vorteilsnahme ist nicht gegeben, war zu keinem Zeitpunkt in den Verhandlungen geplant und wäre eine böswillige Unterstellung“, verwahrt sich Stolz gegen entsprechende Berichte.

Die entsprechende gesetzliche Regelung im Landesbeamtengesetz schreibt im § 31 LBG vor, dass jeder Beamte die Entlassung aus dem Beamtenverhältnis zu einem selbst zu bestimmenden Zeitpunkt beantragen kann. Dies wurde unverzüglich nach Eingehen des neuen Dienstverhältnisses getan. Das angepasste schleswig-holsteinische Beamtenrecht sichert den Anspruch auf das sogenannte Altersgeld für Beamte aus der bisherigen Tätigkeit als Landrat. Zugleich entsteht mit der neuen Funktion als Präsident des SGVSH ein Ruhegehaltsanspruch. Gemäß der üblichen Praxis werden darauf die bislang erworbenen Ansprüche angerechnet – eine Erhöhung des Ruhegehaltes geht damit ausdrücklich nicht einher, ein persönlicher Vorteil ist und war also nicht gegeben und auch von Oliver Stolz zu keinem Zeitpunkt gewollt, teilte der Verband weiter mit.

Medieninformation: Bedauerlich und missverständlich

81 Bewerbungen auf den Schleswig-Holsteinischen Bürger- und Demokratiepreis 2020

Kiel, 7. August 2020

Am 31. Juli endete die um einen Monat verlängerte Bewerbungsphase um den 17. Schleswig-Holsteinischen Bürgerpreis. Für die beiden Kategorien U27 und Alltagshelden gingen 81 Bewerbungen ein.
Dass es so viele Bewerbungen und Vorschläge für den Bürgerpreis 2020 gibt, freut die Schirmherren des Bürger- und Demokratiepreises, Landtagspräsident Klaus Schlie und Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein, sehr. Durch die corona-bedingten Beschränkungen hatten viele interessierte Ehrenamtliche zunächst kaum Zeit und Gelegenheit, eine Bewerbung vorzubereiten. Die 81 Bewerbungen und Vorschlägen sind daher keine Selbstverständlichkeit und zeigen, dass es richtig war, die Bewerbungsfrist um einen Monat zu verlängern.

Die aus dem ganzen Land eingegangenen Bewerbungen und Vorschläge werden in den kommenden Wochen einer Fachjury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Landes- und Ehrenamtsverbände, zur Bewertung vorgelegt. Die Fachjury wählt aus allen Bewerbungen die Nominierten aus, die dann einer Vergabejury, die sich u.a. aus den Schirmherren des Bürger- und Demokratiepreises, den sozialpolitischen Sprecherinnen und Sprechern des Landtages und den Partnern des Bürger- und Demokratiepreises zusammensetzt, präsentiert werden. Die Vergabejury wählt dann die Preisträgerinnen und Preisträger.
Der landesweite Wettbewerb findet seinen Abschluss in der Bürger- und Demokratiepreis-Verleihung am 11. November. Die Nominierten und die Preisträgerinnen und Preisträger dürfen sich über Geldpreise und ein Filmportrait ihres Projekts freuen. Insgesamt werden Sach- und Geldpreise in einem Gesamtwert von 32.500 Euro vergeben.

„Sowohl für die Kategorie U27 als auch als Alltagshelden haben wir viele tolle Bewerbungen erhalten - alle Einreichungen zeugen von großem Engagement und Begeisterung für die Sache. An den Bewerbungen können wir auch sehen, wie viele Menschen sich für andere engagieren und ihre Mitmenschen während der Bewältigung der Corona-Pandemie tatkräftig unterstützen. Das geht vielfach über das übliche Maß an Nachbarschaftshilfe hinaus“, hebt Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein und einer der Schirmherren des Bürger- und Demokratiepreises, hervor.

Mit dem Demokratiepreis wird eine Person, ein Verband oder eine Institution gewürdigt, die sich in außergewöhnlicher Weise um die freiheitlich-demokratische Ordnung oder das demokratische Gemeinwohl verdient gemacht hat. Die Suche und Auswahl des Preisträgers oder der Preisträgerin erfolgt durch eine Jury.  „Wir freuen uns schon jetzt darauf, am Abend des 11. November den Preisträger oder die Preisträgerin des Demokratiepreises bekanntzugeben, so Landtagspräsident und weiterer Schirmherr Klaus Schlie. „Der Demokratiepreis ist wie der Bürgerpreis eine ganz besondere Auszeichnung. Uns ist es sehr wichtig, mit dieser Würdigung auch darauf aufmerksam zu machen, dass unsere demokratische Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit ist und jeden Tag aufs Neue gelebt werden muss“, betont der Landtagspräsident.

Der 17. Schleswig-Holsteinische Bürger- und Demokratiepreis steht unter dem Motto „Grenzen überwinden – Hände reichen“ und richtet sich an alle, die das Ziel haben, durch das Überwinden unterschiedlicher Grenzen die Gemeinschaft zu stärken und das Zusammenleben aller solidarisch zu gestalten. Sowohl Einzelpersonen als auch Initiativen, Projekte und Vereine, die mit besonderem Einsatz und Engagement die verschiedenen Herausforderungen unseres Zusammenlebens annehmen und mit anderen und für andere Grenzen überwinden, konnten sich bewerben. Die Ehrenamtlichen leben in besonderem Maße Solidarität und Gemeinsinn und beweisen der Gesellschaft eindrucksvoll, wie wichtig es ist, gemeinsam allem gewachsen zu sein. Dieses Engagement wird mit dem Bürger- und Demokratiepreis jährlich anerkannt und ausgezeichnet.

Medieninformation: 81 Bewerbungen auf den Schleswig-Holsteinischen Bürger- und Demokratiepreis 2020